Institutionen

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Adolf-Lazi-Archiv (Esslingen)

Der künstlerische Nachlass des deutschen Fotografen und Bildhauers Adolf Lazi (1884–1955) befindet sich heute in Esslingen in den Räumen der Lazi-Akademie und umfasst neben Sach-, Werbe- und Architekturaufnahmen zahlreiche Porträts. Die Aufnahmen werden auf knapp 20.000 geschätzt, daneben werden auch Arbeitsgeräte, Schriftwechsel, Skizzen, Tagebücher, Ölgemälde, Bromöldrucke, Plastiken, Holz- und Bildhauerarbeiten sowie Möbel und vieles andere mehr verwahrt.

Alfred Ehrhardt Stiftung (Berlin)

Die Alfred Ehrhardt Stiftung widmet sich der wissenschaftlichen Erschließung des Werks von Alfred Ehrhardt, als Fotograf und Kulturfilmer ein herausragender Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Die Stiftung wurde im November 2002 vom Sohn des Künstlers, dem Münchener Vermögensverwalter Dr. Jens Ehrhardt, ins Leben gerufen, um den künstlerischen Nachlass seines Vaters, bestehend aus Gemälden, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien, Negativen, Filmen und Dokumenten zu bewahren und ihn einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Bildarchiv des SPIEGEL (Hamburg)

Das historisch gewachsene Bildarchiv dokumentiert mehr als 50 Jahre internationales politisches Zeitgeschehen. Was 1947 mit einem schlichten Fotokarton für die erste SPIEGEL-Ausgabe begann, ist mittlerweile zu einem umfassenden analogen Bestand angewachsen, der in zahllosen Themenmappen aufbewahrt wird.

Carl Strüwe Archiv (Bielefeld)

Carl Strüwe (1898 – 1988) war ein Grafiker und Fotograf in Bielefeld. Als Pionier der Mikrofotografie hat er sich einen besonderen Platz in der Geschichte der künstlerischen Fotografie des 20. Jahrhunderts erworben. Sein Buch »Formen des Mikrokosmos – Gestalt und Gestaltung einer Bilderwelt« (Prestel Verlag, München, 1955) vereinigt in 96 Fotografien den Kern seines Lebenswerkes auf diesem Gebiet. Mit seinen späten Arbeiten um die Mitte der 1950er Jahre gehörte Carl Strüwe zur fotografischen Avantgarde der »subjektiven fotografie« Otto Steinerts in Westdeutschland.

Collection Regard (Berlin)

Die Collection Regard ist eine Sammlung für Fotografie, die sich der Entdeckung und Wiederentdeckung fotografischer Werke und Fotografen verschrieben hat. Den Schwerpunkt bildet die deutsche Schwarzweiß-Fotografie bis in die 1990er, mit besonderem Fokus auf das Thema Berlin. Als Einrichtung zwischen Museum und Galerie schlägt die Collection Regard den Bogen zwischen Aufbewahrung, Aufbereitung und Präsentation von unbekannten Fotografien. Das Hauptaugenmerk gilt der Aufarbeitung des Œuvres von Hein Gorny (1904-1967), dessen Nachlass hier betreut wird.

Das Fotoarchiv von Ernst Schwitters in der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung (Hannover)

Die Kurt und Ernst Schwitters Stiftung besitzt den gesamten künstlerischen Nachlass des Fotografen Ernst Schwitters (1918–1996), der als Sohn von Kurt und Helma Schwitters in Hannover geboren wurde. Sein Großvater schenkte ihm 1927 seinen ersten Fotoapparat, eine Agfa-Balgenkamera mit Glasplattennegativ im Format 9 x 12 cm. Zusammen mit seinen Eltern bereiste er 1929 Norwegen – ein Land, das ihn fortan nicht mehr losließ und in das er 1936 flieht.

Deutsche Fotothek (Dresden)

Mit über 3,5 Mio. Bilddokumenten ist die 1924 gegründete Deutsche Fotothek in der SLUB Dresden ein Universalarchiv der Fotografie-, Kunst-, Architektur- und Technikgeschichte. In der Bilddatenbank sind rund 1,3 Mio. Aufnahmen aus eigenen Sammlungen sowie aus den Sammlungen der Partnerinstitutionen online und frei zugänglich recherchierbar. Angesichts des Medienwandels von der analogen zur digitalen Fotografie gehört die Sicherung und Aktivierung von bedeutenden Zeugnissen der analogen Fotografie zu den aktuell wichtigsten Aufgaben großer Bildarchive.

Deutsches Historisches Museum, Bildarchiv (Berlin)

1991 gründete das Deutsche Historische Museum sein Bildarchiv. Anlass dazu war die Notwendigkeit, ein zentrales und systematisches Bildarchiv für die seit 1987 entstandenen Fotografien von Sammlungsgegenständen anzulegen. Die Übernahme der Sammlungen des Museums für Deutsche Geschichte der DDR im Jahr 1990 brachte eine ebenfalls dezentral gesammelte Objektdokumentation zum Vorschein. Neben der Einarbeitung der Objektbestände wurde durch Ankäufe von Pressebildagenturen und Fotonachlässen von Pressefotografen begonnen, eine eigene Sammlung zeitgeschichtlicher Fotografie anzulegen.

Die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang (Essen)

1978 wurde die Fotografische Sammlung als eigenständige Abteilung im Museum Folkwang eingerichtet. Zuvor spielte die Fotografie eine nachgeordnete Rolle, wenngleich der Fotograf, Professor und Kurator Dr. Otto Steinert als Gastkurator ein Mal im Jahr eine Ausstellung am Museum verantworten konnte. Die Sammlung basierte zu deren Gründung auf der von Otto Steinert kontinuierlich ausgebauten Studiensammlung an der Folkwang Hochschule in Essen und dessen eigener Sammlung. Sein fotografischer Nachlass konnte nachfolgend in die Sammlung integriert werden.

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur (Köln)

Der Arbeitsschwerpunkt der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur liegt auf dem Bereich der sachlich-dokumentarischen Fotografie. Konkret geschieht dies durch die wissenschaftliche Betreuung ihrer Sammlungsbestände und die Durchführung von Forschungsprojekten. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bildet die Konzeption und Realisation von Ausstellungen, die ein Beitrag zum regionalen, nationalen und internationalen Kunst- und Kulturangebot mit entsprechender Rezeption sind. Besucher aller Interessensbereiche sind ebenso angesprochen wie Experten.

Evelyn Richter Archiv der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig (Leipzig)

Das Evelyn Richter Archiv, ein Kooperationsprojekt von Ostdeutscher Sparkassenstiftung und Museum der bildenden Künste Leipzig, nahm mit der Vertragsunterzeichnung am 12. November 2009 seine Arbeit auf. Den Grundstock bildet das im Sommer 2009 von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung erworbene Hauptwerk der 1930 in Bautzen geborenen Fotografin Evelyn Richter. Da Evelyn Richter über Jahrzehnte kontinuierlich in Serien gearbeitet hat, lassen sich anhand der über 730 Fotografien des Archivs ihr fotografisches Schaffen und künstlerisches Anliegen außerordentlich gut nachvollziehen.

Forum Internationale Photographie, Robert-Häusser-Archiv (Mannheim)

Der in Stuttgart geborene Fotograf Robert Häusser (1923-2013) hat sein Fotoarchiv bereits 2003 dem Forum Internationale Photographie übergeben. Häusser, ein Pionier der zeitgenössischen Fotografie, gehört zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit. Mit seiner unverwechselbaren Handschrift hat er Maßstäbe gesetzt. Schon in den 1950er und 1960er Jahren sind seine Arbeiten in Galerien und Museen ausgestellt worden.

Forum Internationale Photographie, Sammlung Gernsheim (Mannheim)

Helmut Gernsheim (1913-1995) gilt als der Wegbereiter eines neuen Zweiges der Kunstwissenschaft. Früh erkannte er die Fotografie als ein autonomes künstlerisches Medium. Nicht nur als Fotograf, sondern auch als Sammler und Forscher gilt Gernsheim als richtungsweisender Pionier. Angeregt durch Beaumont Newhall, dem ehemaligen Kurator am Museum of Modern Art in New York, legte er 1945 den Grundstein zu seiner international renommierten »Gernsheim Collection«.

Forum Internationale Photographie, Sammlung Historische Reisefotografie (Mannheim)

Der Sammlungsbestand des Forums Internationale Photographie basiert auf drei bedeutenden Archiven, die die Zeit von den Anfängen der Fotografiegeschichte bis zur Gegenwart umspannen. Sie werden in regelmäßigen Szenenwechseln der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bilden die Grundlage für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie.

Helmut Newton Stiftung (Berlin)

Die Helmut Newton Stiftung kümmert sich um die Erschließung, Bewahrung und Präsentation des fotografischen Werkes ihres Gründers sowie desjenigen seiner Frau June, die seit 1970 unter dem Namen Alice Springs ein eigenständiges und bedeutendes Werk geschaffen hat. 

Krone-Sammlung (Dresden)

Die Krone-Sammlung geht auf den deutschen Fotografen Hermann Krone (1827–1916) zurück, der heute als ein bedeutender Pionier der Fotografie des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum gilt. Er war als Porträt- und Landschaftsfotograf, Wissenschaftler, Verleger und Publizist tätig, betrieb Forschungen auf den Gebieten der Fotochemie, Astronomie, Geologie, der Botanik und Zoologie. Sein Lebenswerk spiegelt den Aufstieg der Fotografie zum modernen Massenmedium und zum Forschungsinstrument der Wissenschaften wieder.

Museum der Arbeit (Hamburg)

Seit 1983 entsteht im Archiv des 1997 eröffneten Museums der Arbeit eine umfangreiche Sammlung von privaten Vor- und Nachlässen sowie Hamburger Firmenarchiven zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt Hamburg. Zu den Archivalien zählen neben Urkunden, Akten, Schriftwechseln, persönlichen Dokumenten, Karten, Plänen, Werbemitteln, Filmen und Tonbändern auch zahlreiche Fotografien. Insgesamt befinden sich geschätzt rund 250.000 Fotografien in den Sammlungen des Museums, die fortlaufend weiter digital erschlossen werden.

Rheinisches Bildarchiv Köln (Köln)

Das Rheinische Bildarchiv Köln ist seit seiner Gründung im Jahr 1926 auf Sachaufnahmen in den und für die Kölner Museen spezialisiert. Daher machen Fotografien von Kunstwerken und Sammlungsobjekten einen wichtigen Teil des Bestands aus. Fotografinnen und Fotografen des RBAs dokumentieren neben Ausstellungseröffnungen auch die Präsentationen der Objekte und weitere wichtige Ereignisse in den Kölner Museen und der Stadt Köln. Dazu gehören auch Portätaufnahmen von Kölner Persönlichkeiten von öffentlichem Interesse.

Sammlung Püscher (Alfeld)

Über 80.000 fotografische Negative, Glasplatten, Planfilme und Abzüge haben Richard und Eberhard Püscher, Vater und Sohn, zwischen 1948 und 1994 zusammengetragen. Die Aufnahmen dokumentieren den Wandel der Bundesrepublik zwischen Kriegsende und Wiedervereinigung. Ob Hochzeit, Schützenfest oder Konfirmation: Ein Püscher war immer dabei. So ist über fünf Jahrzehnte eine nahezu lückenlose fotografische Dokumentation der Stadt Alfeld in Niedersachsen entstanden.

Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt (Hannover)

Michael Schmidt (1945-2014) gehört zu den stilprägenden Fotografen in Deutschland. Er gründete 1976 die Werkstatt für Photographie an der Volkshochschule Berlin-Kreuzberg und war auch nach ihrem Ende 1986 als Dozent tätig. In seiner eigenen fotografischen Arbeit im dokumentarischen Stil setzte er sich mehrfach mit seiner Geburtsstadt Berlin auseinander, am bekanntesten ist die Serie „Waffenruhe“, die erstmals 1987 und 2018 in einer Neuauflage als Buch erschien. Weitere wichtige Werkgruppen sind „Ein-heit“ (1996), „Frauen“ (2000), „Irgendwo“ (2005) und „Lebensmittel“ (2012).

ullstein bild (Berlin)

Ullstein bild ist ein Pressebildarchiv in Berlin mit heute mehr als 12 Millionen Fotografien, ca. 4 Millionen sind online verfügbar. Die fotografischen Bestände reichen bis in die 1890er Jahre, bis in die Anfänge der Illustrationsfotografie, zurück. Für den damaligen Ullstein Verlag arbeiteten die führenden Fotografen der Zeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm der Axel Springer Verlag das nahezu vollständig erhaltene Archiv (heute Axel Springer AG). Die Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Geschichte, Politik, Kultur und Sport sowie Persönlichkeiten, Wirtschaft und Soziales.