Museum der Arbeit

Seit 1983 entsteht im Archiv des 1997 eröffneten Museums der Arbeit eine umfangreiche Sammlung von privaten Vor- und Nachlässen sowie Hamburger Firmenarchiven zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt Hamburg. Zu den Archivalien zählen neben Urkunden, Akten, Schriftwechseln, persönlichen Dokumenten, Karten, Plänen, Werbemitteln, Filmen und Tonbändern auch zahlreiche Fotografien. Insgesamt befinden sich geschätzt rund 250.000 Fotografien in den Sammlungen des Museums, die fortlaufend weiter digital erschlossen werden.

Bestände mit fotografischem Schwerpunkt sind insbesondere die Konvolute der Fotografen Gerd Mingram (Künstlername „Germin“), Harald Zoch und Horst Janke. Sie sind als bildliche Quellen zur Geschichte des Lebens und Arbeitens in Hamburg zwischen 1930 und 1980 von großer Bedeutung. Das Archiv des Museums der Arbeit ist nach Voranmeldung zu den Öffnungszeiten der Bibliothek entgeltfrei benutzbar: www.museum-der-arbeit.de/de/bibliothek/bibliothek-im-museum-der-arbeit.htm

Die Fotografien im Besitz des Museums der Arbeit sind hauptsächlich auf zwei Wegen an das Museum gekommen: Durch Schenkungen und Deposita von Firmenarchiven bei Umstrukturierung, Umbau oder Auflösung der Unternehmen und durch private Übergaben. Nur in Ausnahmefällen konnten besonders bedeutsame Konvolute käuflich erworben werden.

Welchen Kriterien folgt ein Ankauf bzw. die Entscheidung ein Archiv o. Ä. zu übernehmen?

Nur in Ausnahmefällen konnten besonders bedeutsame Konvolute käuflich erworben werden. Die Annahmeentscheidungen fußen dabei auf dem Sammlungsprofil des Museums, typische Quellen zum Leben und Arbeiten in und um Hamburg zu sammeln, zu erschließen und nutzbar zu machen. (MdA)

Adresse

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3
22305 Hamburg
Deutschland

Ansprechpartner

Ansprechpartnerin: Melanie Hahn (Archivarin)
040 428 133 210

melanie.hahn@museum-der-arbeit.de
www.shmh.de