Photographische Schwerpunkte
Die Photothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (ZI) vereint mehr als 1 Mio. Bildmedien zur europäischen Kunstgeschichte vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Der Großteil des Bestands ist im Freihandsystem zugänglich und gliedert sich in die Bereiche Architekturtopographie, Künstler:innen, Museumstopographie (anonyme Werke in Sammlungen), Kunstgewerbe, Buchmalerei sowie diverse Sondersammlungen. Die Fotografien sind in der Regel in die übergeordneten Bereiche einsortiert, früheste Beispiele ab den 1860er Jahren und von unterschiedlichsten Fotografi:innen und Verlagen (Alinari, Anderson, Brogi, Bruckmann, Hanfstaengl, Naya etc.).
Archive
(Auswahl) CCP (Konvolut Central Collecting Point München), Archiv zu NS-Kunst, Farbdiaarchiv (der mitteleuropäischen Wand- und Deckenmalerei), Kunstschutz (Bildarchiv des deutschen militärischen Kunstschutzes in Italien), Sammlung Schrey, Archiv Stange, Bildarchiv Bruckmann, DKV, Unisammlung LMU, Friedensarchiv (Forschungssammlung Friedensdarstellungen, Hans Martin Kaulbach), Archiv Arthur Haseloff, ERR (Konvolut Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg).
Werkgruppen
Architekturtopographie, Künstler:innen, Museumstopographie, Kunstgewerbe, Buchmalerei sowie diverse Sondersammlungen.
Einzel- und Kleinbestände
(Auswahl) Atelier Jacobi, Albert Renger-Patzsch, Nachlässe: Lottlisa Behling, Hans Georg Evers, Josef Eschenlohr, Hans J. Gelderblom, Martin R. und Lore Hamacher, Erich Meyer, Wilhelm Pinder, Franz und Juliane Roh, Rosel Gollek, Helga Schmidt-Glassner.
Gesamtbestand
ca. 1 Mio. Medieneinheiten, insb. Schwarz-Weiß-Abzüge, Pigmentdrucke, Diapositive (Glas und Kleinbild), Negative (Glas und Kunststoff)
Vertretung von Nutzungsrechten
nein
Bibliothek
Die Bibliothek des ZI verfügt über eine umfangreiche Sektion zu Fotografie
Vorlage- und Studienraum
vorhanden
Kooperationen
nationale und internationale Kooperationspartner, u.a. Deutsche Fotothek, Dresden; Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max Planck-Institut; Rheinisches Bildarchiv, Köln; Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg; Herder‐Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft, Marburg; Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom
Ausstellungsprogramm
kein durchgängiges Ausstellungsprogramm, aber regelmäßige Beteiligung an ZI-Ausstellungen. Ausstellungsräume im Lichthof des ZI
Vermittlungsprogramm
ja, im Rahmen von Seminaren und öffentlichen Veranstaltungen
Adresse
Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI)
Katharina-von-Bora-Straße 10
80333 München
Deutschland
Weitere Informationen
Die Photothek ist Teil der wissenschaftlichen Infrastruktur des ZI und versteht sich als Forschungsstelle für fotografie-, fach- und mediengeschichtliche Untersuchungen.